Papstkonzert

Musik überwindet Kälte und schließt Herzen auf

 

Papst Benedikt XVI war glücklich über einen musikalischen Gruss aus seiner deutschen Heimat.
Thomas Beckmann, Kayoko Beckmann sowie Yuko Kasahara auf dem Piano sowie das Vokalensemble Cantico aus Regensburg sorgten im August 2012 für einen aussergewöhnlichen Ohrenschmaus in der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo.

Das Papstkonzert am 11.8. 2012 führte Beckmann nach vielen Jahren auch wieder mit seiner Frau Kayoko zusammen. Für dieses Konzert kam sie nach Jahren schwerer Krankheit und unzähligen Behandlungen durch den renommierten japanischen Neurochirurgen Kiyoshi Takagi nach Europa zurück. Die Pianistin kämpfte neun Jahre nach ihrem schweren Unfall dafür, ihr Niveau als Spitzenpianistin zurück zu gewinnen . Das Konzert für den Papst war ohne Zweifel ein äußerst gelungenes Comeback. Wie in früheren Zeiten stand sie ihrem Mann auf dem Konzertflügel bei Beethovens A-Dur-Sonate, bei Gabriel Faure’s Elegie und bei „Nina“ von Giovanni Battista Pergolesi zur Seite. Yuko Kasahara , die mit Thomas Beckmann während Kayokos Erkrankung in vielen Konzerten spielte, begleitete in Castel Gandolfo die „Habanera“ von Maurice Ravel und beeindruckte durch ihr sensibles Spiel.
„Wir schenken Musik und werden dadurch selber beschenkt“, so brachte es Thomas Beckmann auf einen Nenner.
In seiner Ansprache bedankte sich der Papst persönlich bei den Musikern und erinnerte daran, dass gerade Künstler und Küstlerinnen besondere Antennen für die Schönheit der Schöpfung haben und eine Verpflichtung in ihren Genen haben sich für die Gleicheit aller Menschheit einzusetzen. Besonders dankte er Thomas Beckmann für seine virtuoses Cellospiel und sein unermüdliches Engagement für die Ausgegrenzten und Benachteiligten der Gesellschaft.

Musik- so der Papst zum Abschluß- sei der natürliche Begleiter der inneren Zwiesprache mit Gott.
Worte, die ohne Zweifel den Geist dieser Veranstaltung mitten im Sommer des Jahres 2012 besonders kennzeichneten